MOMENT Gruppenchat

  1. Tom (Moment)

    Hallo Andreas, hallo Matthias. Wir haben euch heute in den Gruppenchat eingeladen, um über das Fliegen zu reden. Wann seid ihr zuletzt geflogen? 10:00

  2. Andreas

    Mein letzter Flug war 2018 nach Oslo. 2019 wollte ich ausprobieren, nicht zu fliegen und es ist gelungen. 10:01

  3. Matthias

    Ich muss zugeben, ich war über Silvester in Porto... 10:02

  4. Tom (Moment)

    Haha, okay, anders gefragt dann für dich: Wie oft bist du im Vorjahr wohin geflogen? 10:03

  5. Matthias

    Letztes Jahr war ich sehr wenig unterwegs - längste Strecke war nach Afrika. Aber das Jahr davor bin ich fast einmal im Monat geflogen. 10:04

  6. Tom (Moment)

    Seit zwei, drei Jahren gibts es das Wort "Flugscham". Es beschreibt das Bewusstsein, dass Fliegen für das Klima schlecht ist. Empfindet ihr Flugscham? 10:05

  7. Andreas

    Seitdem es das Wort "Flugscham" gibt, bin ich nie geflogen, von daher empfinde ich sie auch nicht. Ich denke auch nicht, dass Scham eine gute Motivation ist. 10:06

  8. Andreas

    Die ökologischen Vorteile des Zufahrens und die damit verbundene Art des Reisens sollte in Westeuropa Argument genug sein, den Zug dem Flugzeug vorzuziehen. Es ist aber klar, dass der Zug nicht immer eine Alternative ist, z.B. Langstreckenflüge oder manche Geschäftsreisen. 10:07

  9. Matthias

    Spannend - ich empfinde Flugscham eigentlich gar nicht. 10:08

  10. Matthias

    Natürlich Versuch ich bewusster zu reisen, aber ich hab viele internationale Freunde, die ich so sonst nicht sehen könnte. 10:09

  11. Matthias

    Ich fliege nach Dänemark dieses Jahr im Sommer über das Wochenende um Freunde zu besuchen bei einem Hafenfest auf einer kleinen Insel. Die Zuganreise (ja hab ich mir angeschaut) hätte fast 1,5 Tage gebraucht. Mit dem Flugzeug bin ich in 4 Stunden dort. 10:10

  12. Andreas

    Die Lösung hier: Erstens nicht nur ein Wochenende hinfahren sondern gleich länger. Zweitens die An-/Abreise selbst als Teil des Urlaubs betrachten, nicht nur die Zeit vor Ort. Und bei der Rückfahrt kann man bspw. ein Wochenende in Hamburg einlegen! 10:11

  13. Andreas

    Ich war im Vorjahr auf Urlaub in Kopenhagen. Bei der Reise am Boden erlebt man vieles was im Flugzeug nicht möglich ist: Man bekommt ein Gefühl für Distanzen in Europa. Man sieht Landschaften und Windparks vor sich statt nur als Flächen und Punkte aus 10.000 Metern Höhe. Oder man erlebt Highlights, wie mit dem Zug auf eine Fähre hinaufzufahren! Das sind Erlebnisse - darum geht es doch beim Reisen! 10:12

  14. Matthias

    Ja Kopenhagen ist auch gut zu erreichen - kompliziert werden die kleinen Inseln. Wenn dann noch Bus oder Fähre dazukommt .... 10:13

  15. Matthias

    Ich bin Reisender - ich genieße es auch langsam zu reisen. Aber bei manchen Distanzen tu ich mir schwer, dieses Erlebnis einfach so anzunehmen. Ich möchte vor Ort dann was erleben.. 10:14

  16. Andreas

    Mit einem guten Buch vergeht die Zeit im Zug "wie im Flug" ;). Und wenn man die frühere An-/Abreise zum Flughafen, die verlorene Zeit bei Sicherheitskontrollen etc. sowie die Fahrt von Flughäfen in die Stadtzentren dazurechnet, ist der Zeitunterschied oft nur unwesentlich! 10:15

  17. Andreas

    Wien ist die am besten mit dem Zug verbundene Stadt Europas, hat erst vor einem Monat auch der Guardian festgestellt. Apropos Hamburg: Von dort gibt es sogar einen Direktzug von Wien, wie zu vielen anderen Destinationen. Oder seit wenigen Tagen mit 1x Umsteigen nach London oder Paris - was will man mehr? 10:16

  18. Matthias

    ich hab nur begrenzt Urlaub und diesen dafür einzusetzen ist es mir aktuell nicht wert... Die Lösung „Dann nimm dir doch einfach Urlaub, dann hast du auch die Zeit“ ist meiner Meinung nach eher unrealistisch 10:17

  19. Andreas

    Wir haben 25 Urlaubstage pro Jahr, bei Feiertagen / langen Wochenenden braucht man gleich weniger. Lieber zwei, drei großartige, nachhaltige Reisen pro Jahr als fünf, sechs Wochenend-Flüge. Läuft auf gleich viele benötigte Urlaubstage hinaus. 10:18

  20. Matthias

    Also bezüglich dem Zeitfaktor - das stimmt so natürlich nicht. Ich flieg ja nicht nach München sondern nach Paris oder London. Und ich will einfach nicht 1-2 Tage meines Urlaubs in einem Zug verbringen.. 10:19

  21. Andreas

    Erste Arbeitgeber geben MitarbeiterInnen übrigens schon zusätzliche Urlaubstage wenn sie nicht mit dem Flugzeug reisen. Vielleicht macht dies ja Schule! 10:20

  22. Andreas

    Und mit dem Nachtzug "verliert" man gefühlt noch weniger Zeit, da man schläft. Vor zwei Jahren mit dem Nachtzug nach Florenz fahren, in der Früh entspannt aussteigen und bei den frühmorgentlichen Sonnenstrahlen durch die noch menschenleere Stadt spazieren - ein tolles Erlebnis! 10:21

  23. Tom (Moment)

    Für Andreas ist der Verzicht aufs Fliegen also sogar eine andere Art von Erlebnis, Matthias fühlt sicher eher um Zeit vor Ort beraubt. Matthias, wie viel mehr Reisezeit würdest du denn zugunsten des Klimas bei Reisen akzeptieren? 10:22

  24. Matthias

    Meine aktuelle Wohlfühlzone was die Entfernung angeht ist wahrscheinlich Bregenz. Alles darüberhinaus würde ich fliegen. 10:23

  25. Matthias

    Meine längste Zugfahrt war nach Istanbul (aber nur eine Richtung) vor ein paar Jahren. Würde ich (und kann man so) wahrscheinlich so nicht mehr machen - ich bin auch zurückgeflogen. Da war natürlich die Reise das geplante Erlebnis. Aber irgendwie ... hat es mich dann nicht so gepackt 10:24

  26. Andreas

    Klar, in Südosteuropa sind die Zugverbindungen suboptimal, hier braucht es massive Investitionen. 10:25

  27. Matthias

    Und natürlich ist Zugfahren schon auch ein Kostenfaktor 10:26

  28. Tom (Moment)

    Denkst du, du würdest mehr Zugfahren, wenn das Fliegen teurer wäre? 10:27

  29. Matthias

    Ja - das würde ich. 10:28

  30. Matthias

    Ich mein, ich hab jetzt auch kein Auto. Und wenn das fliegen massiv teuer wird, dann auf jeden Fall. Aber ich denke das wird nicht passieren 10:29

  31. Andreas

    Zugfahren ist preislich nicht immer teurer. Frühzeitige Buchung (Sparschiene u.ä.) oder Angebote wie Interrail sind preislich attraktiv. Aber natürlich sind steuerliche Ungleichbehandlung zu beseitigen. Am besten gleich hier dagegen unterschreiben: https://www.klimaklage.at 10:30

  32. Matthias

    Andi, verurteilst du Menschen die viel fliegen? 10:31

  33. Andreas

    Nein. Zum einen weiß ich, dass es es oft keine praktikable Alternative gibt (Langstrecke, Businessmeetings, etc.) bzw. dass die Rahmenbedingungen nicht ideal sind (Infrastruktur, Besteuerung, Buchungssysteme, etc.). Zum anderen schließe ich das Fliegen für mich ja nicht per se aus, das ginge allein schon beruflich nicht. Aber gerade beim Urlauben in Europa ist der Zug für mich die ökologischere, entspanntere und bessere Art zu reisen. 10:32

  34. Andreas

    Positive Geschichten sowie insbesondere faire Rahmenbedingungen und Kostenwahrheit sind aus meiner Sicht jedenfalls bessere Hebel, Menschen zum Reisen per Zug statt Flugzeug zu bringen, als Scham und Verurteilung. Man sollte sich aber dennoch seines Beitrags zur Klimakrise bewusst sein. 10:33

  35. Matthias

    Ja und sinnvolle Infrastruktur. 10:34

  36. Matthias

    Ich bin Weihnachten heimgefahren. Natürlich hab ich einen Sitzplatz reserviert. Auf dem Platz ist dann eine Mutter mit Kind gesessen. Konnte kein Deutsch und kein Englisch. Ich hab mich dann woanders hingesetzt. In den 2:20 Zufahren musste ich mich dann 3(!) mal umsetzen - immer hatte jemand anderes reserviert. 10:35

  37. Matthias

    Mich macht sowas wahnsinnig... 10:36

  38. Andreas

    Matthias, du sagst du warst letztes Jahr in Afrika. Machst du öfter Langstreckenflüge und warum? 10:37

  39. Matthias

    Mach ich ja - aus dem Grund weil ich die Welt kennenlernen möchte. Und nicht nur Europa (das Spar ich mir für die Pension auf) sondern wirklich alles. 10:38

  40. Andreas

    Besser jetzt Europa mit dem Zug und den Rest der Welt in der Pension wenn es grünes Fliegen gibt. 10:39

  41. Matthias

    Das ist natürlich ein valides Argument - aber wer weiß wie lange ich noch fliegen kann - du kannst nicht bis ins hohe Alter 10-12 Stunden durchgehend im Flugzeug sitzen. 10:40

  42. Andreas

    Wie wiegst du das "Horizont erweitern" vs. der ökologischen Auswirkung ab? Und kann man nicht auch in Europa seinen Horizont erweitern - man hat ja meistens so viele Orte in Europa noch nicht kennengelernt, oftmals nichtmal in Österreich? 10:41

  43. Matthias

    Absolut - ich hab mehr von der Welt gesehen als von Europa aktuell. Und für mich ist das sehr wichtig. Jede Erfahrung mit einer neuen Kultur bereichert mich und ich versuche davon auch was an mein unmittelbares Umfeld weiterzugeben. 10:42

  44. Andreas

    In welcher Form gibst du dies an dein Umfeld weiter? Ist das nicht ein "Greenwashing" des eigenen Verhaltens? Mit einem Langstreckenflug machst du alle deinen anderen Bemühungen während des Jahres in Bezug auf ein nachhaltiges Leben quasi zunichte. 10:43

  45. Matthias

    Auf deine Frage zu Greenwashing: Natürlich ist es das ein wenig, ich weiß ja, was ein Flug an CO2 ausstößt. Aber ich Trau mich zu behaupten, ich wäre aktuell nicht die Person in meiner Gesamtheit, wenn ich nicht all die wunderbaren Menschen kennengelernt hätte auf meinen Reisen. Und ich Trau mich auch zu behaupten, dass ich kein so schlechter Mensch bin 10:44

  46. Matthias

    Mir ist wichtig einen Gesamtblick für die Welt zu haben - wenn du in ORF.at ließt „In Botswana ist das und das passiert“ dann kann ich das für dich einordnen 10:45

  47. Matthias

    Also was das auch für die lokale Bevölkerung heißt - und welche Hintergründe es dazu gibt- weil ich eben dort war. Und da hilft mir kein Wikipedia. 10:46

  48. Andreas

    Kennt man von einer Reise wirklich die lokale Bevölkerung eines Landes, das flächenmäßig sieben Mal größer als Österreich ist? 10:47

  49. Matthias

    Da hast du absolut recht - aber auf jeden Fall besser, als wenn du noch nie dort warst. 10:48

  50. Andreas

    Für die Menschen in Botswana wäre es wohl dennoch besser wenn wir die Klimakrise nicht weiter mit unserem Lebensstil beschleunigen würden. 10:49

  51. Matthias

    Da gebe ich dir natürlich Recht. Trotzdem glaub ich nicht, dass der eine Flug von mir den Unterschied macht. 10:50

  52. Andreas

    Genau hier liegt ja das Problem. Wenn man nur sich selbst betrachtet sieht man nie einen Impact bzw. eine Notwendigkeit. So kann man am einfachsten Verantwortung abgeben. 10:51

  53. Matthias

    Ja ich tu mir nun schwer dagegen zu argumentieren, weil du natürlich schon wieder recht hast. Aber es ändert halt nichts daran, dass es für mich sehr wichtig ist viel herumzukommen, viele neue Orte / Kulturen auch außerhalb von Europa kennenzulernen. Und das geht für mich mit dem Zug aktuell nicht so gemütlich/unkompliziert wie mit dem Flugzeug. 10:52

  54. Matthias

    Und diese Geschichten Versuch ich halt weiterzugeben - mit dem Zug hätte ich definitiv weniger zu erzählen.. 10:59

  55. Andreas

    Dem widerspreche ich. Mit dem Zug hat man viel mehr zu erzählen, gerade was die Reise betrifft! 11:00

  56. Andreas

    Rd. 80-90% der Weltbevölkerung sind noch nie geflogen, Fliegen ist also quasi ein Luxus einer (privilegierten) Minderheit. Es wäre schlecht um die Menschen bestellt, wenn man weite Flugreisen benötigt um ein guter Mensch zu sein. 11:01

  57. Matthias

    Das hab ich nicht behauptet - aber es hat mir sehr geholfen. 11:02

  58. Andreas

    ich denke, dass ein Großteil der Flugreisen nicht zu einer solchen Horizonterweiterung beiträgt. Der Urlaub im All-inclusive Club in Ägypten erweitert den eigenen Afrika-Horizont jedenfalls wohl nur wenig. 11:03

  59. Matthias

    Es braucht den Gesetzgeber der hier eingreift und reguliert. 10:53

  60. Tom (Moment)

    Sorry, wenn ich da kurz nachfrage: Der Gesetzgeber soll verhindern, dass du den Flug machst, auf den du freiwillig nicht verzichtest? Glaubst du, dass diese Art der Politik mehrheitsfähig sein kann? 10:54

  61. Matthias

    Nein und ich denke das ist ja die Crux und warum wir drüber diskutieren oder? Wenn es so einfach wäre, hätten wir ja schon längst eine Lösung. 10:55

  62. Matthias

    Aber es können zum Beispiel Fördermittel oder Investitionen bereitgestellt werden um das „Grüne Fliegen“ zu ermöglichen. Oder denkt ihr, dass in Zukunft weniger Menschen fliegen? Unsere aktuelle Regierung denkt nicht, der Flughafen Wien auch nicht mit seiner dritten Piste. 10:56

  63. Matthias

    Andreas, was war dein längster Flug bis jetzt? 11:04

  64. Andreas

    An die Westküste Nordamerikas, jedoch gleich um ein Jahr dort zu bleiben. 11:05

  65. Matthias

    Aber reizt es sich gar nicht komplett andere Kulturen kennenzulernen? Japan / Fiji / Neuseeland? 11:06

  66. Andreas

    Doch, darum schließe ich eine solche Reise für mich auch nicht aus. Aber ich hätte es derzeit nicht vor, erst recht nicht regelmäßig. 11:07

  67. Matthias

    Also der größte Hebel für mich wenn es um Zugfahren geht ist der Preis, die Zeit und die Infrastruktur. Wenn es Züge in Europa gibt, die Leistbar sind und sinnvolle Taktraten haben - hey ich bin der Erste der es ausprobiert. Aber es ist aktuell wie das Argument, dass Fliegen Luxus ist - Zugfahren auch. 11:08

  68. Tom (Moment)

    "Der Erste" der es ausprobiert, ist zumindest in dieser Runde eher Andreas. Weil der tut es jetzt schon. ;) Was sagt euer privates Umfeld dazu, wie ihr reist? Ist dein Nichtfliegen da oft ein Thema oder machen das sogar mehrere Leute, Andreas? Und bist du schon mal fürs Vielfliegen kritisiert worden, Matthias? 11:09

  69. Matthias

    Um auf Tom zu antworten: Eigentlich noch nie. Spannend wenn man so drüber nachdenkt.. 11:10

  70. Andreas

    Man merkt eine steigende Sensibilisierung für das Thema und es gibt durchwegs positive Rückmeldungen zu den persönlichen Berichten bzw. Erfahrungen. Viele gehen in die gleiche Richtung, wenngleich in kleineren Schritten. 11:11

  71. Tom (Moment)

    "Grünes Fliegen", glaubst du, dass das möglich wird, Andreas? 11:12

  72. Andreas

    Vor 10 Jahren gab es noch kein Smartphone. Technologischer Wandel kann sehr schnell gehen, gerade wenn es einen eindeutigen regulatorischem Rahmen und KonsumentInnen-Wunsch gibt. Bzw wenn mit jedem Jahr die Folgen der Klimakrise deutlicher werden. 11:13

  73. Andreas

    Aber einfacher ist natürlich der Ausbau eines gesamt-europäischen Hochgeschwindigkeits-Zugnetzes. Dazu gibt es jetzt schon die Technologie und hier kann zielgerichteter investiert werden. 11:14

  74. Tom (Moment)

    Wenn es "grünes Fliegen" jemals geben wird, dann aber eher nicht rechtzeitig, um die Ziele zu erreichen, die aktuell verhindern sollen, dass die Klimakrise zur Katastrophe wird. Seid ihr eigentlich optimistisch, dass wir das als Menschheit schaffen? 11:15

  75. Matthias

    Ich bin noch optimistisch, alles andere würde mir wahrscheinlich sonst den Kopf sprengen mit allen Konsequenzen. Ich denke wir werden einen gemeinsamen Weg finden nachhaltiger zu Leben - und Fliegen ist ja nur ein Teil davon. 11:16

  76. Andreas

    Derzeit besteht wenig Grund für Optimismus, aber große Transformationen gehen oft sehr schnell. 11:17

  77. Matthias

    Bei Transformationen stimme ich auch zu - ich denke es wird technologische Möglichkeiten geben von denen wir jetzt noch nichts wissen, welche uns unterstützen werden. 11:18

  78. Matthias

    Ich selbst hab zum Beispiel kein Auto - und werde auch keines mehr brauchen. In meiner Generation kenne ich viele die so denken. Und Fahrradfahren wird auch immer populärer in Wien. 11:19

  79. Andreas

    Man nimmt sich gerne das heraus, was in Bezug auf die eigene Lebensrealität einfach geht, bspw. in Wien auf das Auto zu verzichten. Es wird aber bedeutend größere Anstrengungen brauchen. 11:20

  80. Matthias

    Aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung oder? 11:21

  81. Andreas

    Du hast Recht, Mobilität ist einer der großen Hebel, genauso wie bspw. Bauen/Sanierung oder Fleischkonsum. Viele Menschen glauben aber, dass sie mit einem Plasticksackerlverzicht bereits einen großen Beitrag leisten. In Wahrheit entspricht 1x Auto volltanken 4.000 Plastiksackerln. 11:22

  82. Tom (Moment)

    Okay. Weil uns das schon ein wenig wegführt. Hat jemand von euch beiden noch eine Frage für den anderen oder will noch etwas über Fliegen und Klima loswerden? 11:23

  83. Matthias

    Was ich mitgeben möchte ist, dass es glaub ich wichtig ist, dass „Flugschaming“ wahrscheinlich genau gar nichts bringt - vielleicht sogar das Gegenteil bewirkt. 11:24

  84. Andreas

    Da sind wir jedenfalls einer Meinung! 👍 11:25

  85. Andreas

    Ich fände es spannend, gemeinsam mit Matthias eine lange Zugreise zu machen, und der CvD von moment.at wäre für eine Reportage mit dabei. 11:26

  86. Matthias

    Das mit der Zugreisende überlege ich mir noch 🙈 11:27

  87. Tom (Moment)

    Haha, wenn wir eine spannende Geschichte draus machen können, bin ich dabei. Danke jedenfalls euch beiden fürs Mitmachen! 11:28